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Letzte Bearbeitung: 24.11.2014
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Wer war Ernst Reinstorff?

Ernst Reinstorff wurde am 9.7.1831 in Hamburg geboren. Nach privatem Unterricht besuchte er das Hamburger Johanneum, dann im Jahre 1851 die Universität Göttingen. Vier Jahre später verließ er die Universität ohne Abschluss, allerdings mit umfassenden Kenntnissen in Philosophie, Philologie, Geschichte und Ökonomie. Als Privatlehrer kehrte er nach Hamburg zurück und unterrichtete u.a. die alten Sprachen und Spanisch. Mit einer philologischen Arbeit über Thukydides' »Peloponnesischen Krieg« holte er seinen Universitätsabschluss nach und wurde Lehrer am Hamburger Johanneum. Im Jahre 1881 wechselte er an die Neue Gelehrtenschule (seit 1883 »Wilhelm-Gymnasium«) in Hamburg. Aufgrund einer schweren Krankheit wurde er 1891 in den Ruhestand versetzt. Er starb am 6.2.1892. Nach seinem Tode veranstaltete seine Schwester Bertha die Herausgabe seiner Übertragungen deutscher Gedichte ins Lateinische unter dem Titel »Carmina nonnulla poetarum recentiorum Germanicorum« (Hamburg 1895).

Vgl. Karl Ludwig Weitzel: Rex in Thule, in: Vox Latina, Fasc. 70 (Bd. 18, 1982), S. 475.

Verzeichnis seiner Schriften

BUERGERI Lenoram et Schilleri Cassandram in Latinum convertit Ernestus Reinstorff, in: Festschrift zur Einweihung des Wilhelm-Gymnasiums in Hamburg am 21. Mai 1885. Hrsg. von dem Direktor und Lehrerkollegium desselben, Hamburg 1885, S. 13-18.

CARMINA NONNULLA poetarum recentiorum Germanicorum in Latinum convertit Ernestus Reinstorff, Hamburg 1895. (67 S.)